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Projekt des Klosters der Nonnen des Predigerordens in Prag-Lysolaje






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Unser gegenwärtiges Haus


Gegenwärtig leben wir sieben Dominikanerinnen in einem kleinen Kloster, das ein erweitertes Einfamilienhaus ist; es befindet sich in einem Aussenquartier von Prag in Lysolaje, in dem in den letzten Jahren viel gebaut wurde, das aber seinen fast dörflichen Charakter bewahrt hat. Das Haus hat zwei Stockwerke

Im Parterre gibt es eine Kapelle mit Platz für 10–15 Schwestern und ungefähr 20 Plätze für jene, die an unserem Gebet oder auch an anderen Gottesdiensten teilnehmen möchten. Zur Sonntags-messe kommen regelmässig um die 20 Leute; an Wochentagen nehmen die eine oder andere Nachbarin und auch Freunde an der Messe teil, oder am Abend zur Vesper. Es freut uns sehr, dass auch unsere Nachbarn anderer christlicher Kirchen den Weg in unsere Kapelle gefunden haben; so können wir gemeinsam ein überzeugenderes Zeugnis unseres Wunsches nach Einheit unter den Christen geben. (Falls Sie gelegentlich an unseren Gebetszeiten teilnehmen möchten, finden Sie hier die nötigen Informationen.)

Im Parterre befindet sich zudem die Sakristei (da werden die für die Gottesdienste nötigen Gegenstände aufbewahrt), weiter das Refektor (der Speisesaal), eine kleine Küche, ein kleines Gastzimmer und ein Arbeitszimmer, das auch als Kapitelssaal dient, ein Gemeinschaftsraum und ein Sprechzimmer wo wir Gäste empfangen.

Im oberen Stock (im sogenannten Klausurbereich, wo Gäste normalerweise keinen Zugang haben) gibt es 10 Zimmer; jede Schwester hat ihre sogenannte Zelle in der Grösse von 7-10 m2; davon werden drei gegenwärtig als Arbeitszimmer gebraucht (für bügeln, nähen usw.) oder auch als Gastzimmer für Schwestern aus anderen Gemeinschaften, die gerne ein paar Tage oder Wochen zu uns zur Erholung kommen.

Hinter dem Haus gibt es einen terrassierten Garten, wo wir Blumen pflanzen und mit einigen Obstbäumen.

Wir haben ein sehr schönes Haus in einer angenehmen Umgebung mit wunderbaren Nachbarn, aber es entspricht nicht den Bedürfnissen einer Gemeinschaft, die ein wirklich kontemplatives Leben führen möchte. Alles was irgendwie Lärm verursacht, stört (z.B. die Nähmaschine, Arbeit in der Küche oder Staubsaugen, das Telefon beantworten). Es stört auch unsere Gäste, die an unserem Leben teilnehmen möchten, denn das Haus ist sehr hellhörig. Die Raumverhältnisse sind allgemein sehr eng; und weil wir zur Arbeit nicht ausser Haus gehen, sondern die meiste Zeit im Haus verbringen, treten wir einander ständig auf die Füsse. Oft müssen wir mehrere Dinge gleichzeitig im selben kleinen Arbeitsraum oder in der Küche tun. Unsere Bibliothek ist auf fünf verschiedene Räume und in mehreren Gängen aufgeteilt mit einem beachtlichen Teil, der noch in Kisten verpackt ist, so dass diese Bücher kaum benutzt werden können. Auch der Garten ist sehr klein; deshalb müssen wir für Spaziergänge regelmässig ausser Haus gehen, was für eine kontemplative Gemeinschaft ungewöhnlich ist. (Zum Glück gibt es in der Nähe weite Felder und auch Wälder.)

Dies alles führt zur Überzeugung, dass der Bau eines kleinen, neuen Klosters uns helfen kann unser kontemplatives Leben besser zu leben, und das im Dienste Gottes und der Menschen, mit denen und für die wir leben. Für weitere Details zu unserem gegenwärtigen Haus und wie wir leben, schaut bitte die folgende Photogallerie und jene auf der Website unserer Gemeinschaft an.