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Projekt des Klosters der Nonnen des Predigerordens in Prag-Lysolaje






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Eine Studie zum Plan des neuen Klosters


Die stadtplanerische Gestaltung der ganzen Anlage ist Teil eines neuen Entwicklungsplanes für die gesamte Stadtplanung von Prag, die Ing. Arch. Michal Ibl vom Atelier Vsehrdova 19 Ltd, Prag in Zusammenarbeit mit Ing. Arch. Jiri Zavadil und Ing. Arch. Alena Zavadilova vom ATELIER ZAVADIL Ltd. erstellt haben.

Die folgenden Zeichnungen und Darstellungen sollen eine Idee von der Grösse und Höhe der Kapelle und des Klosters geben, die ungefähre Zahl der Räume und ihre logistische Verbindung, wie auch die Lage im Ganzen der Landschaft usw… Bitte beachtet, dass es sich nicht um den endgültigen Plan des Klosters handelt. Drt wird Gegenstand von weiteren Planungsphasen des Projektes sein.

Gesamtanlage und Gebäude des Klosters

Der Gesamtanlage und der Plan der Gebäude des Klosters an diesem bestimmten Ort sind Teil einer Stadtplanungsstudie. Eine andere Vorstudie, die 1992 von Ing. Arch. Vaclav Dvorak für einen anderen Ort in Lysolaje gemacht wurde, diente neben anderem Material als Vorlage. Ebenso wurden ein Überblick historischer Klöster vom 8. Jh. bis zur Gegenwart und eine vergleichende Analyse von Kirchen und Kapellen in Prag einbezogen.


Grundfunktionen und Gebäude des Projektes :


A Öffentliche Kapelle

B Glockenturm mit Eingang zum Kloster (Tor)

C Gästehaus

D Kreuzgang und Hof

E Kapitelssaal, Krankenstock, Sakristei

F Bibliothek, Oratorium

G Sprechzimmer, Diensträume für Kapelle

H Refektorium, Küche, Vorratsräume, Büros

I Zellen, Arbeitszimmer und -räume



Auf der Nordseite der Anlage am Eingang zum Kloster befinden sich die öffentliche Kapelle, der Glockenturm mit dem Haupteingang, der zu allen anderen Flügeln und zum Gästehaus führt (von Osten nach Westen). Diese Gebäude bilden die Front des Klosters, die der ankommende Besucher sieht; dazu trennen sie den öffentlichen und vom privaten (Klausur) Bereich des Klosters ab. Die drei Gebäude, die dem Publikum zugänglich sind, bilden den Eingangshof; dieser ist damit eine Art historischer Stadtbereich vor der Kapelle, eine Art Piazza oder Dorfplatz. Die Strasse, die das Kloster mit der Stadt verbindet, führt von der Nordseite weg in eine natürliche Verlängerung der Zakovska-Strasse. Dazu besteht ein Plan für fünf Einfamilienhäuser entlang der neuen Strasse, die dann den logischen Abschluss der bestehenden Überbauung bilden würden.

Der Kreuzgang mit seinem zentralen Hof liegt hinter diesem trennenden Baukörper, gebildet aus den drei öffentlichen Gebäuden. Andere funktionelle Teile des Klosters sind mit dem Kreuzgang verbunden. Ein Flügel mit Sakristei, Krankenstock (Zellen für kranke Schwestern), Kapitelssaal, Bibliothek und privatem Oratorium befindet sich in der Nähe der Kapelle. In einem anderen Teil beim Glockenturm befinden sich Räume für die Besucher der Kapelle, so wie Räume, wo die Schwestern Besucher empfangen können. Der Kreuzgang öffnet sich auf der Südseite des Gäste-hauses zum Refektorium, zur Küche, zu den Vorratsräumen und zum Büro des Klosters hin; sie alle sind so von aussen zugänglich.

Der Südflügel des Klosters wird von einem dreistöckigen nach Südosten gerichteten Gebäude gebildet. Ein Stockwerk ist im Keller, in den beiden anderen befinden sich die Zellen für die Schwestern. Arbeitszimmer und -räume, so wie technische Anlagen, von denen einige auf der Hügelseite in unterkellerten Räumen geplant sind, schliessen den Komplex ab. Auf dem Dach dieses Flügels ist eine Terrasse für Rekreationen, so wie ein möglicher Dachgarten vorgesehen.

 Die Gebäude des geplanten Klosters erheben sich stufenweise von einstöckigen mit dem Kreuz-gang verbundenen bis zu den zweistöckigen der Bibliothek und des Refektoriums und weiter bis zum zweistöckigen Flügel des Gästehauses mit Estrich und dem zwei- oder drei-stöckigen Teil mit den Zellen und schliesslich dem dominanten Teil der Kapelle und dem vertikalen Akzent des Glockenturms.Diese Abstufung sieht man deutlich in Ansichten aus der Nähe wie auch aus der Ferne. Die Wahl der konischen Öffnung für den Gebäudekomplex der Kapelle und der abschliessenden Ellipse des Gottesdienstraumes bilden einen Kontrast zu den rechteckigen Gebäuden der anderen Teile des Klosters; dadurch wird ein Unterschied zwischen der sakralen und der profanen Funktion der Gebäude eingeführt und deutlich sichtbar.

das Parterre der erste Stock das Kellergeschoß der Gebäudequerschnitt
(Anklicken um den vergrösserten Plan zu öffnen.)