OP

 Projekt des Klosters der Nonnen des Predigerordens in Prag-Lysolaje






flag_EN flag_G

Über uns


Unsere Gemeinschaft der Nonnen des Predigerordens (es geht um kontemplativen Zweig des Dominikanerordens – nähere Informationen von unserer Spiritualität findet man an unserer Webseite) entstand am Ende der Kommunistenzeit. Nach der Wende sind wir im Frühjahr 1990 ins Famielienhaus in Prag – Lysolaje, das in der Vergangenheit als Geheimkonvent einer kleinen Gemeinschaft unserer Mitbrüder – Dominikaner diente, eingezogen. Die Gemeinschaft wuchs ganz schnell, sodass die Räumlichkeiten dieses Hauses bald klein wurden und dazu waren für unsere kontemplative Lebensweise nicht geeignet. Darum fingen wir schon damals an ein Grundstück zu suchen, wo es möglich wäre, ein neues Kloster zu bauen. Unsere Bemühung war nicht erfolgreich, weil der Magistrat uns den Bau am ausgewählten Ort nicht erlaubte.

Aus diesem Grund entschieden wir uns für eine provisorische Lösung und im Jahre 1994 den zweiten Teil des Hauses anbauten. Dieser Teil enthält einige Zellen, ein kleines Gästezimmer und eine für die Öffentlichkeit zugängliche Kapelle (hier kann man anschauen, wie das vergrösserte Haus heute ausssieht). In diesem Haus lernten wir und immer lernen unsere kontemplative Berufung in solchen Bedingungen zu leben. Nimmer liessen wir die Idee des neuen Klosters aus der Acht und immer beteten wir für dieses Projekt.

In der letzten Zeit wird die Sache des Neuen Klosters für uns immer mehr dringend, auch darum, dass mehrere Menschen sich an uns mit der Bitte wenden, bei uns ein Paar Tage der Geistlichen Erneuerung zu verbringen und an unserem Gebet teilzunehmen. Wir könen ihnen nicht immer engegenkommen, weil dazu zu wenig Räumlichkeiten haben. Wir möchten auch den hiesigen Menschen öfter die Möglichkeit anbieten, einen Vortrag oder Konzert zu hören. Auch unsere Arbeitsräume (Nähen, Ikonenschreiben usw.) sind sehr klein (ein Zimmer ist gewöhnlich für meherere Zwecke verfügbar) und auch der Garten ist für die kontemplative Lebensweise zu klein. So haben wir unsere Bemühung, ein ensprechender Ort für den Klosterbau zu finden, intensiviert.

 In dieser Situation hat uns erfreut, als der Architekt, der den Plan für unsere Stadtteil (Praha-Lysolaje) macht, uns anredete (In dieser Zeit verarbeitet die Hauptstadt Prag den neuen Bebauungsplan für die nächsten zehn Jahre.). Die Bürgermeisterin hat ihn zu uns mit der Aufgabe geschickt, einen entsprechenden Ort für unser Kloster zu finden. Die Tatsache, dass die Ortsbehörde sowie die Bürger damit einverstanden sind, dass wir weiter in Lysolaje wirken, ist für uns ein Zeichen, dass uns Gott hier haben will. Zusammen mit dem Architekt haben wir ein Grundstück gefunden (man kann es hier anschauen), den Eigentümer angeredet und ein Vorprojekt für den Bau auf diesem Grundstück bestellt. Mit diesem Vorprojekt haben wir zusammen mit der Ortsbehörde (die unseren Vorschlag einstimmig votierte) und mit dem Eigentümer ein Vorschlag zum Eingliedern unseres Projektes in den Bebauungsplan der Hauptstadt Prag an den Magistrat gegeben. Es ist wahrscheinlich, dass das Stadtamt unseren Vorschlag bestätigt, weil die Ortsbehörde es fördert und auch darum, dass es in Lysolaje keine Kirche gibt und die Pfarrkirche sehr fern liegt. Es wird etwa ein Jahr dauern, bis wir erfahren, ob der Klosterbau auf dem obengenannten Grundstück im Rahmen des städtischen Bebauungsplans bestätigt wird. Dann ist der Eigentümer bereit, uns den Grundstück zu verkaufen und man könnte mit dem Bau beginnen.

Zum Einkaufen des Grundstücks und Baufinanzierung haben wir nur sehr wenig Geld. Die vorläufige Preisschätzung des Grundstücks, Klosterbau und der Klosterfinanzierung für die ersten Jahre reicht ein Paar Milionen EUR. Deshalb wenden wir uns an Euch mit der Bitte um Eure Hilfe. Wahrscheinlich kennt Euch jemanden, wer uns helfen könnte – finanziel oder mit dem Ratschlag, wie die notwendige Mitteln einsammeln. Kontakt und Bankverbindung findet man hier. Wir werden für irgendwelche Hilfe sehr dankbar sein und alle unsere Wohltäter einschliessen in unserem Gebet.